Fettleibigkeitsrate in Georgien
Fettleibigkeitsrate in Georgien
Der Indikator Fettleibigkeitsrate misst den Anteil der Bevölkerung mit einem Body-Mass-Index von ≥30 (Adipositas Klasse I). Achtung: Bei diesem Indikator bedeutet ein höherer Score eine niedrigere Fettleibigkeitsrate – also eine gesundheitlich vorteilhaftere Situation. Georgien erreicht einen Score von 57/100 bei Weltrang {{WELTRANG}} von {{TOTAL}} – im weltweiten Mittelfeld, mit einer Adipositasrate von offiziell ca. 22„25 % (WHO/NCD-RisC-Daten).
Ernährungsmuster und Kontextfaktoren
Die georgische Küche ist kalörienreich und komplex: Khachapuri (Käsebrot), Khinkali (Gefüllte Teigtaschen), viel Fleisch, Wein und Cha-Cha (Tresterbrand). Diese Hausmannskost ist traditionell nicht auf Kalorienkontrolle ausgelegt. Gleichzeitig ist die jüngere urbane Bevölkerung in Tbilisi zunehmend fitnessbewusst; Gyms, Sportclubs und gesunde Restaurants haben in den letzten Jahren stark zugenommen.
Regionale Unterschiede
Wie in den meisten Ländern ist Adipositas in ländlichen Regionen häufiger als in der Stadt. Tbilisi hat eine jüngere Bevölkerungsstruktur und ist aktiver; ländliche Regionen zeigen höhere Raten.
Vergleich
- Vietnam (96), Japan (91): Sehr niedrige Adipositasraten in Asien
- Singapur (88), Thailand (80): Asien weiter vorne
- Schweiz (61), Österreich (60), Estland (58), Portugal (58), Deutschland (56): Westeuropäisches Niveau
- Georgien (57): Knapp unter westeuropäischem Mittelfeld
- Russland (54), Ukraine (52), Armenien (48): Etwas höhere Raten
- Türkei (36): Hohe Adipositasrate im regionalen Vergleich
Für Expats relevant
Die Fettleibigkeitsrate ist für Expats ein indirekter Indikator: Sie spiegelt Ernährungskultur, Fürsorglichkeit im Gesundheitssystem und Lebensstil der Gastgesellschaft wider. Für die persönliche Gesundheit von Expats ist der eigene Lebensstil entscheidend; Tbilisi bietet mit seinen Gyms, frischen Märkten und Sportmöglichkeiten eine gute Infrastruktur für gesundheitsbewusstes Leben.
Fazit: 57/100 für Georgiens Adipositasrate liegt knapp unter westeuropäischem Mittelfeld. Die traditionell kaloriendichte Küche wird durch eine aktive urbane Jugendkultur balanciert; der Gesamtwert ist beherrschbar.
Erstellt: 2026-04-13