Gini-Koeffizient in Georgien
Gini-Koeffizient in Georgien
Der Rohwert liegt bei 38. Der daraus berechnete Score beträgt 51. Beim Gini-Koeffizienten bedeutet ein niedrigerer Wert weniger Einkommensungleichheit. Georgien liegt damit im mittleren bis erhöhten Ungleichheitsbereich.
Die wichtigste Bruchlinie verläuft zwischen Tiflis und den Regionen. In der Hauptstadt konzentrieren sich internationale Unternehmen, IT, Finanzdienstleistungen, Hochschulen und viele gut bezahlte Jobs. In ländlichen Regionen dominieren dagegen Landwirtschaft, informelle Arbeit und niedrigere Einkommen. Diese räumliche Konzentration macht Ungleichheit im Alltag sichtbar.
Für Zugezogene kann Georgien gleichzeitig günstig und sozial ungleich wirken. Wer ein westliches Einkommen mitbringt, erlebt niedrige Kosten und hohe Kaufkraft. Lokale Haushalte mit Durchschnittseinkommen stehen dagegen deutlich stärker unter Druck, besonders bei Mieten, Gesundheit und Bildung.
Der Score von 51 zeigt: Georgien ist nicht extrem ungleich, aber weit entfernt von den egalitäreren europäischen Sozialmodellen. Das soziale Gefälle sollte bei Standortwahl, Lohnvergleichen und Einschätzung des lokalen Lebensstandards mitgedacht werden.
Quellen
- Geostat - Lebensbedingungen, Armut und Gini-Koeffizienten (Englisch)
- Weltbank - Gini-Index für Georgien (Englisch)
- Weltbank - Länderüberblick Georgien und Entwicklungsdaten (Englisch)
Dieser Artikel wurde erstellt am 30. Mai 2026
Gini-Koeffizient — Globales Ranking ↗
| # | Land | Wert | Score |
|---|---|---|---|
| 1 | Russland |
15 | 99 |
| 2 | San Marino |
25 | 88 |
| 2 | Island |
25 | 88 |
| 4 | Norwegen |
26 | 84 |
| 4 | Tadschikistan |
26 | 84 |
| … | |||
| 81 | Myanmar |
38 | 51 |
| 81 | Mikronesien |
38 | 51 |
| 81 | Georgien |
38 | 51 |
| 81 | Montserrat |
38 | 51 |
| 81 | Albanien |
38 | 51 |
| … | |||
| 227 | Afghanistan |
55 | 18 |
| 230 | Namibia |
62 | 8 |
| 231 | Südafrika |
67 | 1 |












