CO₂-Intensität in Schweiz
CO₂-Intensität in der Schweiz
Der Indikator CO₂-Intensität misst wie emissionsarm der erzeugte Strom im Durchschnitt ist. Für die Schweiz liegt der aktuelle Score bei 91/100. Der aktuelle Rohwert liegt bei 55 g CO₂/kWh. Das ist international ein außergewöhnlich starker Wert und spricht für eine sehr günstige Ausgangslage.
Die CO₂-Intensität des Stroms ist in der Schweiz besonders interessant, weil sie Umweltwirkung und Energiestruktur zusammenführt. Der Indikator zeigt, wie emissionsarm der Alltag hinter Steckdose, Wärmepumpe oder E-Mobilität tatsächlich ist.
Was dieser Wert konkret aussagt
Bei CO₂-Intensität liegt die Schweiz damit in einem Bereich, in dem aus einem guten System meist ein spürbarer Alltagsvorteil wird. Solche Werte bedeuten nicht Perfektion in jeder Gemeinde, wohl aber eine Struktur, die über viele Situationen hinweg trägt.
Bei CO₂-Intensität verbindet die Schweiz hohe Netzstabilität mit technischer Reife, aber auch mit Kosten- und Regulierungsfragen, die lokal spürbar werden können. Energie ist hier kein chaotischer Risikoblock, sondern ein stark organisierter Bereich, in dem Preis, Versorgungssicherheit und Quellenmix sehr bewusst austariert werden.
Wie sich das in der Schweiz zeigt
Gerade CO₂-Intensität kann je nach Kanton, Versorger, Gebäudetyp und Heizsystem unterschiedlich erlebt werden. Urbane Wohnungen, Einfamilienhäuser im Berggebiet oder stark elektrifizierte Haushalte spüren denselben Landeswert im Alltag nicht identisch. Deshalb ist auch bei diesem Indikator die Mikrorealität wichtig.
Die Schweizer Energiewirklichkeit ist außerdem stark vom Winter, von Wasserkraft, Importfragen und politischer Planung geprägt. Bei CO₂-Intensität lohnt sich deshalb der Blick darauf, ob ein guter Mittelwert strukturell stabil wirkt oder durch Kosten, Spitzenlast und regionale Tarife relativiert wird.
Worauf Auswanderer achten sollten
Für Auswanderer wird CO₂-Intensität schnell konkret: bei Nebenkosten, Homeoffice, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen, Haushaltsbudget und der Frage, wie störungsfrei digitale und häusliche Routinen laufen. Gerade in der Schweiz ist Energiequalität oft hoch, aber selten völlig nebensächlich.
Bei CO₂-Intensität sollte man vor allem prüfen, wie der konkrete Wohnort aussieht. Schweizer Durchschnittswerte sind hilfreich, aber Mikrolage, Netzqualität, Tal- oder Stadtlage und die tägliche Routine entscheiden oft stärker als der Landeswert allein.
Fazit: CO₂-Intensität ist in der Schweiz ein klarer Standortvorteil, der nicht nur statistisch gut aussieht, sondern für viele Menschen ganz praktisch Lebensqualität und Planbarkeit verbessert.
CO₂-Intensität — Globales Ranking ↗
| # | Land | Wert | Score |
|---|---|---|---|
| 1 | Island |
5 | 98 |
| 2 | Bhutan |
15 | 97 |
| 3 | Paraguay |
18 | 96 |
| 4 | Tadschikistan |
30 | 95 |
| 4 | Norwegen |
26 | 95 |
| … | |||
| 7 | Schweden |
45 | 93 |
| 7 | Albanien |
40 | 93 |
| 9 | Schweiz |
55 | 91 |
| 10 | Uruguay |
80 | 88 |
| 10 | Liechtenstein |
80 | 88 |
| … | |||
| 187 | Kosovo |
720 | 1 |
| 187 | Bahamas |
720 | 1 |
| 187 | Indien |
700 | 1 |












