Organisierte Kriminalität in Französisch-Guayana
Der Indikator Organisierte Kriminalität bewertet, wie stark Französisch-Guayana durch kriminelle Märkte, kriminelle Akteure und schwache Gegenwehr belastet ist. Der Rohwert beträgt 48 Risikopunkte. Daraus ergibt sich ein Nomadino-Bewertung von 52/100 und Rang 106 von 229.
Was der Rohwert misst
Der Rohwert ist ein Risikoindex von 0 bis 100. Er bewertet nicht einfache Alltagsdelikte allein, sondern organisierte Strukturen: Drogenhandel, Menschenhandel, Schmuggel, Erpressung, Waffenhandel, Cyberkriminalität, Finanzkriminalität, kriminelle Netzwerke, mafiaartige Gruppen, staatlich eingebettete Akteure und vergleichbare Einflussstrukturen.
Französisch-Guayana wird im Global Organized Crime Index nicht separat geführt. Nomadino nutzt deshalb einen harmonisierten Fallback aus Schutzstaat, regionalen Vergleichsländern und lokalen Sicherheits- sowie Indikatoren zur Regierungsführung.
Nomadino gewichtet kriminelle Märkte mit 40 %, kriminelle Akteure mit 25 %, geringe Resilienz mit 20 %, Verwaltungs- und Rechtsstaatsschwäche mit 10 % und Sicherheits-Plausibilisierung mit 5 %. Der Bewertung wird direkt abgeleitet: Bewertung = 100 minus Rohwert.
Einordnung für Alltag und Aufenthalt
Die Belastung liegt im mittleren Bereich. Für Auswanderung, Unternehmensgründung und Immobiliengeschäfte sind lokale Rechtsberatung, saubere Verträge und Due-Diligence-Prüfungen sinnvoll.
Für Reisende ist dieser Indikator meist weniger unmittelbar spürbar als Kleinkriminalität oder Mordrate. Für Auswanderer, Unternehmer, Investoren und Immobilienkäufer ist er wichtiger, weil organisierte Kriminalität über Korruption, Schutzgeld, undurchsichtige Geschäftspartner, Schmuggelrouten oder schwache Strafverfolgung indirekt relevant werden kann.












