Mordrate in Sambia
Der Indikator Mordrate misst vorsätzliche Tötungsdelikte je 100.000 Einwohner. Für Sambia liegt der verwendete messbare Ausgangswert bei 5,2 Tötungsdelikte / 100.000 Einwohner. Niedrigere Werte sprechen für eine geringere Belastung durch tödliche Gewalt.
Einordnung des Werts
Die Kennzahl steht für eine niedrige Belastung durch tödliche vorsätzliche Gewalt. Das Land liegt in diesem Indikator deutlich besser als Staaten mit hoher Gewaltkriminalität.
Wichtig ist die enge Definition: Die Mordrate misst tödliche vorsätzliche Gewalt. Sie bewertet nicht Taschendiebstahl, Betrug, Verkehrssicherheit, häusliche Gewalt, Terrorismus oder politische Risiken. Diese Themen werden bei Nomadino in eigenen Indikatoren getrennt bewertet.
Methodik und Datengrundlage
Primärquelle ist die Weltbank-Datenreihe VC.IHR.PSRC.P5 auf Basis von UNODC-Daten. Für Sambia wird der neueste verfügbare Wert aus 2015 verwendet.
Nomadino ordnet niedrigere Werte besser ein. Sehr niedrige Mordraten bleiben dabei unterscheidbar, während sehr hohe Werte deutlich stärker abgewertet werden. So werden sowohl stabile Niedrigwerte als auch extreme Gewaltbelastung sichtbar.
Relevanz für Auswanderer und Reisende
Für Standortentscheidungen ist der Indikator besonders nützlich, weil vorsätzliche Tötungsdelikte international relativ klar definiert sind. Trotzdem sollte der Wert immer mit den anderen Sicherheitsindikatoren kombiniert werden, vor allem mit Kleinkriminalität, Terrorismusrisiko, politischer Stabilität und aktiven Konflikten.
Quellen
- World Bank: Intentional homicides (per 100,000 people)
- World Bank Metadata: VC.IHR.PSRC.P5
- UNODC Data Portal
- UNODC Global Study on Homicide
Dieser Artikel wurde erstellt am 13. Juni 2026












