Organisierte Kriminalität in Simbabwe
Der Indikator Organisierte Kriminalität bewertet, wie stark Simbabwe durch kriminelle Märkte, kriminelle Akteure und schwache Gegenwehr belastet ist. Der Rohwert beträgt 58 Risikopunkte. Daraus ergibt sich ein Nomadino-Bewertung von 42/100 und Rang 174 von 229.
Was der Rohwert misst
Der Rohwert ist ein Risikoindex von 0 bis 100. Er bewertet nicht einfache Alltagsdelikte allein, sondern organisierte Strukturen: Drogenhandel, Menschenhandel, Schmuggel, Erpressung, Waffenhandel, Cyberkriminalität, Finanzkriminalität, kriminelle Netzwerke, mafiaartige Gruppen, staatlich eingebettete Akteure und vergleichbare Einflussstrukturen.
Für Simbabwe wurden die Länderwerte des Global Organized Crime Index 2025 genutzt. Entscheidend sind dabei kriminelle Märkte, kriminelle Akteure und die Resilienz gegen organisierte Kriminalität.
Nomadino gewichtet kriminelle Märkte mit 40 %, kriminelle Akteure mit 25 %, geringe Resilienz mit 20 %, Verwaltungs- und Rechtsstaatsschwäche mit 10 % und Sicherheits-Plausibilisierung mit 5 %. Der Bewertung wird direkt abgeleitet: Bewertung = 100 minus Rohwert.
Einordnung für Alltag und Aufenthalt
Die Belastung ist erhöht. Kriminelle Netzwerke, schwache Institutionen, Korruption oder illegale Märkte können Alltag, Wirtschaft und staatliche Durchsetzung spürbar beeinflussen.
Für Reisende ist dieser Indikator meist weniger unmittelbar spürbar als Kleinkriminalität oder Mordrate. Für Auswanderer, Unternehmer, Investoren und Immobilienkäufer ist er wichtiger, weil organisierte Kriminalität über Korruption, Schutzgeld, undurchsichtige Geschäftspartner, Schmuggelrouten oder schwache Strafverfolgung indirekt relevant werden kann.












