Abfallwirtschaft in Georgien

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Abfallwirtschaft in Georgien

Der Indikator Abfallwirtschaft misst die Reife der Recycling- und Entsorgungsinfrastruktur. Mit einem Score von 60/100, einem Rohwert von 60 % (Composite-Score) und Weltrang {{WELTRANG}} von {{TOTAL}} liegt Georgien im globalen Mittelfeld – aber noch weit hinter westeuropäischen Standards.

Aktuelle Situation

Georgiens Abfallwirtschaft ist im Aufbau. Die wichtigsten Merkmale:

  • Deponiepolitik: Der großte Teil des Abfalls landet auf Deponien. Tbilisi betreibt eine moderne, kontrollierte Deponie in Gldan; viele Regionen haben noch veraltete oder wilde Deponien.
  • Recycling: Recycling-Infrastruktur in Tbilisi (Trennbehälter, Glascontainer) ist vorhanden, aber Bevölkerungsbeteiligung ist gering. PET-Flaschenrecycling hat Fortschritte gemacht.
  • Litter: In Naturgebieten (Nationalparks, Bergwege) ist illegale Abfallentsorgung ein sichtbares Problem. Die Regierung hat in den letzten Jahren Reinigungskampagnen verstärkt.

Vergleich

  • Finnland (94), Norwegen (94), Schweiz (94), Singapur (91), Deutschland (89): Weltspitze Recycling
  • Estland (87), Portugal (81): EU-Standard
  • Türkei (58), Ukraine (56), Armenien (55): Vergleichbar oder schlechter als Georgien
  • Georgien (60): Mittelfeld, deutlich besser als Nachbarstaaten

Für Expats relevant

Im Alltag in Tbilisi sind Abfallbehälter verfügbar. Wer von Europa gewohnte Recyclingmöglichkeiten erwartet, wird Einschränkungen finden. In der Natur sind umweltbewusstes Verhalten und „Pack it in, pack it out“-Ansatz empfehlenswert.

Fazit: 60/100 zeigt Georgien im Aufbau einer modernen Abfallwirtschaft – deutliche Fortschritte in der Hauptstadt, noch Aufholbedarf in Regionen und beim privaten Recyclingverhalten.

Erstellt: 2026-04-13

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