Regentage in Georgien
Der Rohwert für Georgien beträgt 105 Regentage pro Jahr. Daraus ergibt sich ein Bewertung von 59. Gezählt werden Tage mit messbarem Niederschlag; der Indikator bewertet also, wie oft Regen im Alltag eine Rolle spielt, nicht nur die gesamte Niederschlagsmenge.
Der Landeswert wirkt moderat, verdeckt aber einen sehr starken West-Ost-Kontrast. Batumi und die westliche Schwarzmeerregion sind deutlich feuchter und regenreicher. Tiflis, Kachetien und Teile Ostgeorgiens sind trockener und haben längere stabile Phasen. Für die Wohnortwahl ist dieser Unterschied wichtiger als der nationale Durchschnitt.
Regentage beeinflussen den Alltag direkt: Wege zu Fuß, Kinderbetreuung, Schimmelrisiko, Baustandard, Straßenqualität und Outdoor-Freizeit. An der Küste muss man Regen und hohe Luftfeuchte stärker einplanen. In Tiflis treten Niederschläge häufiger als kurze Gewitter oder saisonale Regenphasen auf, während der Hochsommer deutlich trockener sein kann.
Der Bewertung von 59 ist deshalb eine mittlere Bewertung. Georgien ist weder grundsätzlich trocken noch durchgehend nass. Wer möglichst wenig Regen möchte, sollte eher Ostgeorgien prüfen. Wer mildes Grün und Küstenklima sucht, akzeptiert an der Schwarzmeerküste deutlich mehr Niederschlag.
Quellen
- Weltbank Climate Change Knowledge Portal - Niederschlag und Extremereignisse in Georgien (Englisch)
- Weltbank - Climate Risk Country Profile Georgia mit Niederschlagsprofil (Englisch)
- National Environmental Agency Georgia - Wetterwarnungen und hydrometeorologische Überwachung (Englisch)
Dieser Artikel wurde erstellt am 30. Mai 2026












